Weltexklusiv: Wie sich die deutsche Sprache durch Covid verändert hat

20.08.2021, Hagenbuch. Exklusiv kann DER MERKURIER heute als weltweit einzige Zeitung von Rang berichten, dass die derzeitige Covid-Pandemie tiefgreifende und unumkehrbare Veränderungen in der deutschen Sprache hervorgerufen hat! Langwierige fundierte und nur dank dem einzigartigen Beziehungsnetz des MERKURIER möglich gewesene Recherchen erlauben es dieser Zeitung eine Liste mit den neuen, durch Covid in die deutsche Sprache eingegangenen Begriffe und Sätze zu veröffentlichen:

Pandemie (ital/frz)

Halbes Brot, zusammengesetzt aus ital. “Pane” (Brot) und frz. “demi” (halb)

Lauterbach (dt)

Fliessgewässer, welches ungewohnte Töne von sich gibt (“Der Lauterbach hindert mich am Schlafen”)

Vaktination (ital/lat)

Land (lat “Nation”) , welches ausschliesslich von Kühen (ital “Vacca”) bewohnt wird

Piks (frz)

Kurzform für die in Kartenspielen verwendete Karte “Pik As”, wenn Sie als Trumpfkarte ein auf dem Tisch ausgespieltes Blatt absticht

Impfling (ahd/mlt)

Meist kleiner, von einer nicht genau festzulegenden Angst geriebener Mann, vergl. auch “Hänfling”

Kontakt Tracing (lat/engl)

Neuartige Sexualpartnerbörse, bei welcher der Part, welcher einen Sexualpartner sucht, unaufgefordert unbedarfte Menschen per Telefon oder E-Mail kontaktiert und diese zur Bekanntgabe von irgendwelchen Kontakten nötigt. Der suchende Part gibt keine Ruhe, bis er oder sie befriedigt ist

Fallzahl (mhd)

Moralisierender Begriff, gibt die Anzahl sogenannter “gefallener Mädchen” in einer Gesellschaft an

Inzidenz (lat)

Gibt Auskunft über negatives körperliches Befinden (“Heute fühle ich mich ein wenig inzident, sonst geht es mir jedoch gut”)

PCR-Test (pädagogisch)

Kognitiver Test, um die Schulreife von Kindern zu ermitteln (“Kann er/sie das “P” von einem “R” unterscheiden?” “P contra R” Test)

Virenlast (lat)

Gibt das Gewicht eines Virus’ an. Ein Virus wiegt ungefähr 3G

Spike-Protein (ernährungswissenschaftlich)

In Bodybuilderkreisen und bei anderen Leistungssportlern weit verbreitet eingenommene Nahrungsergänzungsmittel, welche eine Leistungssteigerung hervorrufen sollen

Long-Covid (engl)

Bezeichnet eine überdurchschnittliche Länge des männlichen Gemächts (“Du hast aber einen Long-Covid”)

Quarantäne (lat)

Zickige, aufrührerische weibliche Einwohnerin der kanadischen Provinz Quebec

COVID (lat)

Bezeichnet das, was die Menschheit dringend tun sollte: mit dem Virus zusammenleben (“Co” = zusammen, “vidare” = leben)

WHO/BAG/RKI (Abkzg)

Abkürzungen für staatliche oder gar überstaatliche Institutionen, bei denen nicht klar ist, ob sie tatsächlich die Bevölkerung schützen wollen oder ob sie womöglich (unfreiwillig) zum Spielball von “Big Pharma” geworden sind

Zertifikat (lat)

Ausweis für etwas, was bis anhin vom Einzelnen nicht hatte bewiesen werden müssen: das er gesund ist

3G (Abkzg)

Veralteter Begriff aus der Epidemiologie bzw. aus der Pandemiebekämpfung. Heute wird von 4G gesprochen, nämlich von “genesen, getestet, geimpft oder gesund”

Task Force (engl)

Bezeichnung für eine Gruppe von Menschen, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Ausbildung der Meinung ist, sich über alle anderen Menschen zu stellen und sich erlaubt, ungefragt Ratschläge und Empfehlungen zu erteilen

exponentiell (lat)

Gibt Auskunft über positives körperliches Befinden (“Heute fühle ich mich wahrlich exponentiell, ich gehe ins Stadion, Fussball kucken”)

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Zürich beschliesst flächendeckende Einhausung der ganzen Stadt!

Die Stadt Zürich wird eingehaust.

30.07.2021, Zürich. Zürichs Stadtpräsidentin Corinne Mauch (SP) wartete heute an einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit einer Nachricht auf, die in weiten Teilen der Welt wie eine Bombe einschlug: Mauch verkündete im Beisein des gesamten Zürcher Stadtrates, dass dieser beschlossen habe, sich gegen die derzeitigen und gegen die zukünftig zu erwartenden Wetterkapriolen zu wehren! “Es ist eine Geissel für die Menschen in unserer wunderschönen Stadt”, begann Mauch die Informationsveranstaltung, “wie sich das Wetter derzeit aufführt!” Sie sprach die Verwüstungen an, die ein veritabler Sturm in der Nacht vom vergangenen 12. auf den 13. Juli in Zürich angerichtet hat: “Vor rund zwei Wochen wurden Teile der Stadt durch Starkregen, Wind und Hagel in Schutt und Asche gelegt. Es sah aus wie im Krieg! Sogar die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich mussten den Verkehr einstellen wegen den diversen abgebrochenen Ästen und umgestürzten Bäumen, die die Fahrleitungen von Bus und Tram beschädigt haben.” Der Stadtrat habe nun endgültig genug von dieser unsäglichen Wettersituation, den Stürmen und Unwettern, die Zürich drangsalierten, hielt Mauch fest. “Weder vom Kanton noch vom Bund erhalten wir Hilfe, um uns gegen die Unbilden von Sturm und Unwetter zu schützen”, verlieh die Stadtpräsidentin dem Empfinden des Gesamtstadtrates, von übergeordneten Behörden alleine gelassen zu werden, Ausdruck. “Bund und Kanton Zürich verstecken sich jedes Mal hinter der Coronapandemie, wenn wir um Hilfe im Kampf gegen Unwetter bitten. Corona sei dringlicher zu behandeln, sagten Bund und Kanton”, meinte Mauch weiter. “Bereits für heute Freitag wurden uns für die Stadt von Meteoschweiz wieder Unwetter mit Hagel und Orkanböen angekündigt. Der Stadtrat hat daher in einer dringlichen Sitzung heute Vormittag einstimmig beschlossen, dass die ganze Fläche der Stadt Zürich mit baulichen Massnahmen gegen Unwetter geschützt wird”, verkündete sie. Derzeit sei die Einhausung der Autobahn im Stadtteil Schwamendingen im Bau, konkretisierte Mauch. “Wir haben beschlossen, dass diese Arbeiten erweitert werden und somit die gesamte Stadt Zürich eingehaust wird! Nur mit einer massiven Betonüberdachung beziehungsweise Einhausung der gesamten Stadt ist künftig den Unwettern beizukommen”, führte die Stadtpräsidentin weiter aus. Der Stadtrat habe mit diesem Entscheid hinsichtlich des kommenden Klimawandels Weitsicht gezeigt, stellte sie klar. “Für die Einwohnerinnen und Einwohner sind keine negativen Folgen zu erwarten, diese können in den umliegenden Gemeinden genügend Sonne tanken, so es denn jemals welche hat”, stellte die Stadtpräsidentin fest. “Es steht einzig und alleine der Schutz unserer Bevölkerung vor Unwettern im Vordergrund. Zürichs Fortbestehen, Zürichs Überleben kann nur vonstatten gehen, wenn wir die ganze Stadt mit einer Einhausung vor Unwettern schützen”, schloss Mauch die Pressekonferenz.

EXKLUSIV: DER MERKURIER findet “Sweet Caroline”!

08.07.2021, London. “Sweet Caroline” tönte es im weiten Rund des Wembley Stadions in London gestern Nacht, als die englische Fussballnationalmannschaft das dänische Team nach der Verlängerung mit 2 : 1 bezwungen und sich den Einzug ins Finale der Fussball-EM gesichert hatte. “Sweet Caroline” sang das siegreiche Team, seine Fans und selbst der im Stadion anwesende Prinz William, Herzog von Cambridge, bewegte seine Lippen zum Song von Neil Diamond, der vor über vierzig Jahren in den Hitparaden aktuell war. “Sweet Caroline” erklang bis in die frühen Morgenstunden in ganz London, ja in ganz England, der Song wurde sogar auf dem europäischen Festland zum Ohrwurm. Ganz England (jedoch ohne Schottland, Wales und Nordirland) sang sich in Ekstase. Herauszuheben gilt, dass insbesondere Männer anfällig zu sein scheinen, um wegen der “süssen Karoline” in Verzückung zu geraten. In ganz Europa fragen sich die Menschen nun, um wen es sich bei dieser Dame wohl handeln mag, die die Engländer aus hunderttausenden Kehlen voll Inbrunst besingen! Gerüchte kamen auf, dass es sich bei der Besungenen um Caroline Kennedy, die Tochter des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy handle. Es war auch die Rede davon, dass Neil Diamond Marcia Murphey, seiner Ehefrau von 1969 bis in die Mitte der 1990-er Jahre mit diesem Lied ein Denkmal setzte. Ebenso wurde spekuliert, ob Prinz Williams Gattin, die Herzogin von Cambridge im Song gemeint ist – aber nein, diese heisst bekanntlich Kate. Wie sich nun herausstellt, sind auch sämtliche andere Gerüchte falsch! DER MERKURIER konnte dank seinen weitreichenden Beziehungen und seinem engen Netz an Informanten in England “Sweet Caroline” ausfindig machen! Es handelt sich um Caroline Sweet, Jahrgang 1989, aus dem englischen Manchester. DER MERKURIER veröffentlicht hier weltexklusiv das Foto vom Objekt der Begierde aller Engländer:

Alle Wegweiser auf deutschen Strassen werden ersetzt!

Einheitliche Wegweiser schaffen Klarheit auf deutschen Strassen!

07.07.2021, Berlin. Bundesverkehrsminister Scheuer gab heute in Berlin bekannt, dass ab dem 15. Juli diesen Jahres sämtliche Wegweiser auf allen Strassen und Wegen in ganz Deutschland durch neue Schilder ersetzt würden. Scheuer sagte, dass die heutige Regelung mit ganz verschiedenen Ortsbezeichnungen auf den Wegweisern auf Strassen und Wegen irreführend sei. “Wenn Sie zum Beispiel von Karlsruhe nach München auf der Autobahn A8 fahren, lesen Sie Wegweiser wie “Stuttgart”, “Ulm”, und “Augsburg”. Das irritiert Sie, Sie wollen ja nach München und nicht nach Stuttgart, Ulm oder Augsburg!” Die neuen Wegweiser würden einheitlich den Aufdruck “Roma” tragen, sagte Scheuer. “Alle Wege führen nach Rom”, erklärte der Minister, “das ist hinlänglich seit der Antike bekannt!” Die modernen Verkehrswege folgten vielfach den uralten, bereits in römischer Zeit genutzten Strassen und Wegen, so der Bundesverkehrsminister weiter. “Wir führen also in diesem Sinne nichts Neues ein sondern führen eine rund zweitausendjährige Tradition fort, welcher wir nun das nötige Gewicht verleihen, indem wir auf allen Verkehrswegen eindeutig angeben, wohin sie führen: nämlich in die ewige Stadt, nämlich nach Rom!” Scheuer rechnet mit Kosten in der Höhe von rund einer Milliarde Euro für die neuen Wegweiser und deren Montage beziehungsweise die Demontage und Entsorgung der alten Schilder. “Die individuell zu den Ortschaften und Städten gehörenden Ortstafeln werden jedoch bleiben, wir erneuern lediglich die Wegweiser”, beschwichtigte Scheuer Stimmen, die befürchteten, dass selbst die Ortschaften alle auf den Namen “Roma” würden umgetauft werden müssen. Scheuer unterstrich nochmals, dass die neuen Wegweiser eindeutig für mehr Sicherheit und vor allem Klarheit im Strassenverkehr sorgen würden, da die Autolenker nicht mehr durch verschiedene Wegweiser mit unterschiedlichen Ortsangaben irritiert würden.

Schweizer Sieg an EM: späte Rache für Napoleons Raub der Berner Staatskasse!

29.06.2021, Bern/Bukarest. Dass die Schweizer Fussballnationalmannschaft im gestrigen Achtelfinalspiel an der Europameisterschaft Frankreich nach Penaltyschiessen mit 5 zu 4 besiegte und damit erstmals nach 67 Jahren in ein Viertelfinale an einem grossen Turnier vordringen kann, hat nicht nur in diesem Zusammenhang eine historische Dimension. Vielmehr ist dieser historische Sieg, errungen durch die Schweiz gegen Frankreich nicht auf dem Schlacht- sondern auf dem Fussballfeld als späte Rache zu sehen für das, was einst Napoleon Bonaparte den Schweizern und insbesondere dem Kanton Bern angetan hatte: Im Jahr 1798 kam es zum sogenannten Franzoseneinfall in die Schweiz. Die Franzosen hatten es dabei auf die Staatsschätze der Kantone abgesehen, um sich aus ihrer eigenen finanziellen Zwangslage zu befreien. In Bern fiel ihnen der mit Abstand grösste Staatsschatz, die Berner Staatskasse in die Hände. Das Gold aus dem Gewölbe unter dem Berner Rathaus wurde auf Kutschen verladen und in einem symbolträchtigen Akt zusammen mit den Bären aus dem Bärengraben nach Paris gebracht. Noch grösseren Wert aber hatten die Wertpapiere der Berner, die den Franzosen in die Hände fielen. Die Berner waren in Verwaltung und Anlegen der Staatsfinanzen vor dem Einfall der Franzosen äusserst erfolgreich und wurden zu einem Schwergewicht auf dem Londoner Finanzplatz. Gelöst werden konnte die Angelegenheit um den durch Napoleon geraubten Berner Staatsschatz erst durch den Wiener Kongress 1814/1815. Die siegreichen Grossmächte beschlossen dort, dass die Berner keinen Anspruch auf die in der Zwischenzeit aufgelaufenen Erträge der Wertpapiere hatten, dafür aber auf eine finanzielle Entschädigung von Frankreich. Dies war aber nur ein schwacher Trost für die Berner, da damit nur ein Bruchteil des durch den Franzoseneinfall verursachten Verlusts gedeckt wurde. Prof. Dr. Christoph A. Schaltegger, Gründungsdekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern und Autor des Buches “Napoleons reiche Beute: Eine aktuelle Einordnung der Bedeutung des gestohlenen Berner Staatsschatzes von 1798” rechnete bereits in einem Artikel der “Neuen Zürcher Zeitung” vom 14. Juli 2020 vor: „Hätten die Berner ihren Staatsschatz durch die Revolutionswirren hindurch retten können und ihn mit einer ähnlichen, eher konservativen Anlagestrategie wie während des 18. Jahrhunderts weiterhin auf dem Kapitalmarkt angelegt, würde er heute rund 623 Milliarden Franken betragen.“ Kein Wunder also, sannen die Schweizer und insbesondere die Berner auf Rache! Schaltegger zeigt sich auf Anfrage vom MERKURIER überzeugt, dass hinter dem gestrigen Erfolg der Schweizer Fussballer die eidgenössische Politik stand, die Druck machte: “Klar hat der Bundesrat hier interveniert und dem Nationaltrainer die Strategie vorgegeben, wie die Franzosen zu schlagen sind! Nach nun mehr als 220 Jahren dürfte aber die Schuld gesühnt sein, schliesslich hat die kleine Fussballnation Schweiz den aktuellen Weltmeister im Penaltyschiessen aus dem Turnier geworfen! Der Schweiz ist die späte Rache gelungen, Frankreich ist bis auf die Knochen blamiert, was viel mehr Wert hat als 623 Milliarden Franken. Ein emotionaler Wert wie Schadenfreude ist unbezahlbar!”

Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich testen Erhöhung der ÖV-Auslastung mit Toten!

Zeigt dieses Bild tote oder lebende Trampassagiere in Zürich?

25.06.2021, Zürich. Gemäss Berichten in der Zürcher Tagespresse trug sich in einem Tram der Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) am vergangenen Montag ein tragischer Vorfall zu: ein 64-jähriger Mann habe einen Herzstilstand erlitten, kurz nachdem er bei der Haltestelle Micafil in Zürich-Altstetten ins Tram der Linie 2 eingestiegen sei. Der Mann sei verstorben, bemerkt habe dies niemand, weder andere Passagiere noch der Trampilot. Das Tram sei mit dem Leichnam mehrfach quer durch die Stadt Zürich gefahren, vermeldeten mehrere lokale Tageszeitungen und Radiosender. Die Linie 2 führt von Schlieren Geissweid ausserhalb Zürichs bis zum Bahnhof Tiefenbrunnen. Erst nach rund sechs Stunden sei einer Passagierin bei der Tramhaltestelle Tiefenbrunnen aufgefallen, dass etwas nicht stimme. Sie habe den Tramchauffeur informiert und dieser habe schliesslich den Notruf avisiert, doch für den Verstorbenen sei jede Hilfe zu spät gekommen. Dem MERKURIER gelang es nun aufzudecken, was es mit dem vordergründig tragischen Vorfall im Tram auf sich hat! Aus für gewöhnlich gut informierten Kreisen erfuhr diese Zeitung, dass es sich bei der Fahrt des 2er Trams mit dem Leichnam um einen Test der VBZ handelte! Die VBZ testet derzeit, wie die Auslastung der Stadtzürcher Trams erhöht werden kann. Der öffentliche Verkehr im Allgemeinen und die VBZ im Besonderen kämpfen mit einem frappanten Rückgang der Passagierzahlen seit Beginn der Corona-Pandemie. Die VBZ weisen derzeit bei den Passagierzahlen eine Auslastung von bloss 65 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie auf. DER MERKURIER konfrontierte die Pressesprecherin der VBZ, Daniela Tobler mit dem Fakt, dass die Fahrt des 2er Trams mit einer Leiche an Bord zu Testzwecken stattfand. Tobler bestätigte die Tatsache: “Es trifft zu, dass die VBZ testet, wie die freien Plätze in den Stadtzürcher Trams besser besetzt werden können. Wir haben in Zusammenarbeit mit der städtischen Friedhofsverwaltung getestet, ob wir verstorbene Personen auf die Plätze in den Trams setzen können. Um es vorweg zu nehmen: der Test war höchst erfolgreich!” Ab kommendem Montag werden auf dem Netz der VBZ vermehrt Trams verkehren, die Leichen auf ansonsten freien Sitzplätzen mitführen. Tobler erklärte: “Wenn unsere Trams gut gefüllt sind, animiert das potenzielle Kundschaft, um wieder zum ÖV zurückzukehren oder gar grundsätzlich vom individuellen Privatverkehr auf den ÖV umzusteigen! Ob die Plätze von lebenden oder von toten Passagieren besetzt sind, spielt keine Rolle. Offensichtlich nehmen unsere Passagiere nicht wahr, ob andere Passagiere im Tram tot oder lebendig sind, was unser Test vom Montag ja klar beweist!”

Shanghai: Bär von Wildtierparkmitarbeiter zerfleischt!

Dieser Bär wurde durch einen Tierpfleger regelrecht zerfleischt!

22.06.2021, Shanghai. In einem Wildtierpark in China kam es am vergangenen Samstag zu einem schrecklichen Vorfall: Während einer Busfahrt durch die sogenannte „Wild Beast Area“ eines Zoos in Shanghai wurde ein Bär von einem Parkmitarbeiter angegriffen und zerfleischt. Das alles geschah vor den Augen mehrerer anderer Bären.

Wie die britische Boulevardzeitung “Dailystar” berichtet, kam es zu dem tragischen Vorfall, da der Bär während einer Bustour durch die „Wild Beast Area“ aus dem Fahrzeug stieg. In diesem Bereich des Zoos dürfen sich die Parkmitarbeiter frei bewegen. Bären sind in der „Wild Beast Area“ in mit Gittern gesicherten Bussen unterwegs. Warum der Bär aus dem Bus ausstieg, ist derzeit noch nicht bekannt. Unvermittelt griff der Parkmitarbeiter den Bären an, setzte ihm mit ein paar Hieben zu und zerfleischte ihn anschliessend regelrecht. Der Bär hatte keine Chance sich zu schützen oder gar zu fliehen. Chinesische Parkmitarbeiter können in Gefangenschaft eine Länge von bis zu 2.80 Meter und ein Gewicht von weit über 300 Kilogramm erreichen.

Der Angriff des Zoomitarbeiters auf den Bären wurde auf Video festgehalten, das sich wiederum auf der chinesischen Social-Media-Plattform „Weibo“ verbreitete. Das schockierende Video befeuerte eine Debatte darüber, ob Zoos überhaupt existieren sollten. In dieser Debatte wird unter anderem argumentiert, dass der Mitarbeitende seinem natürlichen Trieb gefolgt sei und er daher den Bären als Eindringling in sein Territorium betrachtet habe. Der Park ist seit dem Vorfall geschlossen.

Wasserversorgung Stadt Zürich: Trinkwasser wird neu farblich gekennzeichnet!

Zürich, 18.06.2021. Der Vorsteher des für die Wasserversorgung der Stadt Zürich zuständigen Departements der industriellen Betriebe, Stadtrat Michael Baumer freute sich sichtlich, als er heute anlässlich einer Pressekonferenz im Stadthaus Zürich innovative Neuerungen bei der Wasserversorgung von privaten Haushalten und Betrieben in der Stadt Zürich verkündete. “Die Trinkwasserqualität in unserer Stadt ist unübertroffen, unser Wasser kann qualitativ mit jedem Mineralwasser mithalten”, lobte Baumer “sein” Produkt. “Wir bieten nun ab sofort der Stadtzürcher Bevölkerung ein weltweit neues, einzigartiges Feature: wir haben das Trinkwasser je nach Temperatur desselben eingefärbt”, fuhr er fort. “Ab sofort wird blaues Wasser aus dem Hahn laufen, wenn Sie den Kaltwasserhahn aufdrehen und rotes Wasser wird fliessen, wenn Sie den Heisswasserhahn aufdrehen”, verkündete Stadtrat Baumer voller Stolz. “Wasser mit einer Temperatur von 60°C verursacht bereits nach drei Sekunden auf der Haut Verbrühungen zweiten Grades. Verbrennungen und Verbrühungen sind eine der häufigsten Unfallursachen im Haushalt”, so Baumer weiter. “Damit, dass wir das Zürcher Trinkwasser farblich Kennzeichnen verhindern wir Verbrühungsunfälle in der Bevölkerung und entlasten somit Schutz&Rettung der Stadt Zürich sowie die Stadtzürcher Spitäler! Es ist also der Bevölkerung wie auch der Stadt gedient”, pries Baumer das Einfärben. Derzeit werde noch an einer Lösung gearbeitet, damit lauwarmes Wasser nicht in violetter Farbe aus dem Wasserhahn ströme: “Da sind wir noch dran”, sagte Baumer, “Lauwarmes Wasser ist je nach dessen Temperatur violett oder gar lilafarben, was nicht der gesamten Bevölkerung gefällt.” Gemäss Stadtrat Baumer sei derzeit nicht geplant, auch die öffentlichen Gewässer wie Seen, Flüsse oder Bäche mit je nach Temperatur unterschiedlich farbigem Wasser zu befüllen: “Jetzt im kommenden Sommer wäre damit zu rechnen, dass zum Beispiel die Limmat aufgrund der Wassertemperatur lila wäre, das würde zu Irritationen bei ortsfremden Menschen, zum Beispiel bei Touristen führen”, schloss Baumer die Pressekonferenz.

Dringender Zeugenaufruf der Genfer Polizei nach illegalem Autorennen!

17.06.2021, Genf. Monica Bonfanti, Kommandantin der Kantonspolizei Genf trat heute um 0630 Uhr im Landhaus “La Grange” in Genf vor die Medien, um die Bevölkerung um dringende Mithilfe bei der Fahndung nach zwei Fahrzeuglenkern zu bitten. Gemäss Bonfanti lieferten sich gestern in der Stadt Genf zwei Autolenker offensichtlich ein illegales privates Autorennen, “Das illegale Rennen wurde gestern kurz nach Mittag gemäss den Ermittlungen der Kantonspolizei Genf einerseits vom Flughafen Genf zum Landhaus “La Grange”, andrerseits vom Hotel “Intercontinental” zum selben Ziel durchgeführt”, erklärte Bonfanti. Das sei auch der Grund, weshalb sie diesen dringenden Zeugenaufruf an dieser Örtlichkeit veröffentliche. Bonfanti bat die Medien, die Angaben, die die Genfer Polizei ermittelte und die Fotos, welche von Überwachungskameras aus der Stadt Genf stammen und die die beiden Fahrzeuge, die am Rennen beteiligt waren, zeigen, zu veröffentlichen. “Wir sind dringend auf die Mithilfe der Medien und der Bevölkerung angewiesen! Die Kantonspolizei Genf verfolgt illegale Autorennen konsequent und mit aller Härte. Leider ist es uns noch nicht gelungen, die Fahrer und die Mitfahrer der beiden beteiligten Autos zu ermitteln und zu verhaften”, erklärte Bonfanti weiter. “Sachdienliche Hinweise zur Tat, zu den Fahrzeugen, den Fahrern, Mitfahrenden und zu allenfalls weiteren beteiligten Personen können jederzeit an jede Polizeidienststelle in der Schweiz oder direkt an die Kantonspolizei Genf gemeldet werden. Ich danke den Medien für die Veröffentlichung des Zeugenaufrufs und der Bevölkerung bei der Mithilfe an der Aufklärung der Tat”, sagte die Polizeikommandantin weiter.

Gerne veröffentlicht DER MERKURIER den Zeugenaufruf der Genfer Polizei:

Zeugenaufruf der Kantonspolizei Genf nach illegalem Autorennen vom 16.06.2021:

Tatzeit: Mittwoch, 16.06.2021, 1230 bis 1315 Uhr

Tatort: Gebiet des Kantons und der Stadt Genf, Strassenabschnitte zwischen Hotel “Intercontinental” und dem Landhaus “La Grange” bzw. zwischen dem Flughafen Genf und dem Landhaus “La Grange”

Tat: Abhalten eines illegalen Autorennens

Tatbeteiligtes Fahrzeug Nr. 1:

Amerikanische Bauart, eventuell Cadillac DTS Presidental State Car

Tatbeteiligtes Fahrzeug Nr. 2:

Russische Bauart, eventuell Aurus Senat